Die Alarmierung der Feuerwehr

SIRENEN- Alarmierungsirene

Den aufheulenden Sirenenklang kennt wohl jeder! Aus den einzelnen Intervallen lassen sich verschiedene Situationen ansprechen. Die Alarmierung der Feuerwehr im Notfall ist Österreichweit geregelt. Das dreimalige Aufheulen der Sirenen in Intervallen von jeweils 15 Sekunden heißt Einsatz für die Feuerwehr. Alle aktiven Mitglieder haben sich unverzüglich ins Gerätehaus ihrer Feuerwehr zu begeben. Dort werden sie von der Leitstelle Tirol über den Alarmierungsgrund informiert. Weitere Sirenensignale werden vom Österreichischen Zivilschutz genützt bzw. dienen der regelmäßigen Überprüfung (z.B. wöchentlicher Probealarm an jedem Samstag um 12 Uhr).

Das Gemeindegebiet von Lans wird durch zwei Sirenen abgedeckt. Die Standorte sind am Dach des Gasthof Traube (Isserwirt) und am Dach der Volkschule Lans. Die Sirenen-Alarmierung wird in Lans bei allen Brandeinsätze, größeren technischen Einsätze bzw. Katastropheneinsätze ausgelöst.

PAGER-Alarmierung

Pager SympolfotoMittels Pager kann die Feuerwehr Lans auch über eine sogenannte "Stille Alarmierung" zum Einsatz gerufen werden. In der FF Lans sind im Moment 10 Mann mit einem Pager des Typs SWISSPHONE DE925 ausgerüstet. Diese Alarmierungsform wird vor allem bei Kleineinsätzen wie Beseitigung von Ölspuren, kleineren Überschwemmungen bzw. bei Einsätzen, bei denen keine unmittelbare Gefahr besteht, genützt. Aber auch bei Sirenen-Alarmierung werden die Pager parallel dazu ausgelöst. Auf dem Display erscheint zeitgleich der Alarmierungsgrund. Größere Feuerwehren werden heute meist nur mehr mit Pager alarmiert, dazu ist aber eine Ausrüstung von mehr als 20 Mann mittels Pager notwendig.

 

ALARM-MAIL

EinsatzmailDas Alarm-Mail bzw. Alarm-Fax ist ein hilfreiches Service der Leitstelle Tirol. Zeitgleich mit dem Auslösen der Sirene erhält die Feuerwehr Lans ein Mail mit allen wichtigen Information zu Einsatzort, alarmierten Kräften, Melder des Einsatzes sowie Informationen zum Schadensobjekt. Das Mail wird automatisch gedruckt und liegt dem Einsatzleiter so bereits vor der Abfahrt aus dem Gerätehaus schriftlich vor. Grundlage dafür war die Erfassung aller einsatzrelevanten Daten wie z.B. Wasserentnahmestellen, Zufahrten oder Gasanschlüsse .

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